Mo

31

Jan

2011

Porkcamp

Bin gerade noch am Verdauen, deswegen kein vollständiger Bericht. Yet.

 

Nur soviel: es war eine sehr interessante Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Habe sehr viel gegessen, sehr viel gekocht und sehr viel Spaß gehabt. Ich würde fast sagen, die nächste Zeit werden wir auf schweinische Produkte verzichten, aber kann es nicht, denn mein Kühlschrank birst über vor eingepackten, selbst geschlachteten und selbst verarbeiteten Leckereien. Am meisten freue ich mich auf die Rillettes (die ich gestern Abend nicht aufgekriegt hab, so fest ist das Glas verschraubt) und auf den Brawn (den ich gekostet habe und von dem ich mit Sicherheit weiß, dass ich ihn alleine essen werde. Yay!).

 

Fotos hat Johannes auf Flickr eingestellt. Ich warne schon mal vor: ich SCHIELE nicht!

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Di

25

Jan

2011

Macarons die zweite oder Ein Katastrophenbericht

Wer sagte, dass Macarons einfach sind? Verdammte Axt, die Dinger sind wirklich figelinsch (schreibt man das überhaupt so?) und echte Primadonnen. Aber der Reihe nach:

 

Mein erstes Blech: Mengenangaben wie bei Letizia, wobei meine elektronische Waage trotz neugekaufter Batterie nicht ging und ich also auf die eher spielzeugartige kürbisförmige Plastikwaage zurückgreifen musste, die eine milimetergenaue Abmessung unmöglich macht. Da herrscht eher das Prinzip "nach Augenmaß". Aber nun gut, die Dinger trockneten im Wohnzimmer bei geschlossener Tür vor sich hin, während ich mich an einer Orangenganache und eine Caramel au beurre salé versuchte. Die Orangenganache ist prima und sehr orangig geworden, die Caramelsauce ward binnen kürzester Zeit sehr hart, so dass mir nichts anderes übrig blieb, als den Behälter unter Wasser zu stellen um den Schmodder einweichen zu lassen. Über Tage, wie sich herausstellte, das war nämlich am Freitag und das Ding kann ich heute (!) endlich in die Spülmaschine stellen.

 

Nächste Schwierigkeit: mein Backofen, auch eine Primadonna. Der Mann sagt immer, der Ofen sei heißer als er angibt, ich solle also auf die nächstkleinere Stufe stellen (er macht sich darin immer Pizza, ich nutze den Ofen eher selten). Ich versuchte die Variante "einen Holzlöffel in die Tür stecken, damit die Tür einen Spalt offen bleibt", die ich irgendwo gelesen hatte. Temperatur: vermeintliche 120°.

 

Zwischendurch schaute ich durch die Glastür hinein und erspähte zu meiner Freude schön gewachsene Macarons mitsamt Füßchen. Juchhei! Aber da waren es noch ein paar Minuten bis zum gesetzten Zeitpunkt, also ließ ich sie noch drin. Fehler, wie sich herausstellte, denn als ich den Ofen dann aufmachte, kamen mir elefantös runzelige Teile entgegen, die zwar Füßchen aber auch Risse hatten. Hm. Die schmeckten aber grandios süß mit der alkoholgetränkten Orangenganache (Grand Marnier, isch liebö disch). Immerhin.

 

Mein zweiter Versuch dann gestern Abend, diesmal mit den Mengenangaben eines befreundeten Kochs (90 g Eiweiß, 1 Prise Salz, 30 g Kristallzucker, 200 g Puderzucker, 110 g fein gemahlene Mandeln; 15 Minuten bei 120°).

 

Ich habe die Prise Salz beim Eischnee vergessen und sie dafür in die Mandel-Puderzucker-Mischung reingekippt, und wann ich die olle Lebensmittelfarbe nehme, weiß ich auch immer nicht (da ich eigentlich immer verschiedene Farben machen will), also hab ich mir die Farbe erstmal aufgespart und dann auf die Teigkleckse auf dem Backblech geträufelt. Was schon wieder falsch war, denn ich habe diese "Back & Speise Farben" von Schwartau, die in 4 kleinen Tübchen daherkommt und eher flüssig ist. Ergo war sie schwerer als mein fluffiger Teig und hat sich durch die Oberfläche nach unten durchgefräst, was meine Macarons dazu brachte, sich formmäßig sehr weit von "perfekt rund und schön gewachsen" zu entfernen.

 

Diesmal dachte ich, ich bin schlauer, und habe ein Backofenthermometer benutzt. Das allerdings scheint zu spinnen (ich seh schon, dies wird ein reiner Katastrophenbericht), denn obwohl ich die Temperatur im Ofen immer mehr runterschaltete, zeigte es immer mehr an. Ich habe den Verdacht, dass das Ding verkehrtrum gebaut ist und die Temperaturen sozusagen umgekehrt proportional anzeigt. Ich werde das kontrollierend beaobachten).

 

Diejenigen Macarons, die ich mit Lebensmittelfarbe bekleckst hatte, hatten keine wirklich als solche zu bezeichnende Oberfläche, das zweite Blech hatte ich mit Kakaopuder bestäubt; DIE sahen prima aus. Wenn auch keine so richtig hoch gewachsen waren. Ich glaube, das lag an der falschen Temperatur.

 

Am Ende der Backzeit erwies sich das Abziehen vom Backbleck als schwierig bis unmöglich, denn aus welchem Grund auch immer (ich schiebe das mal auf Backofen nebst -thermometer) waren die Macarons irgendwie nicht so ganz. Gar, meine ich. Sie klebten und waren sehr weich. Also schob ich sie wieder in den Ofen. Und zwar einige Male. Das Ergebnis: ich musste einige samt Backpapier entsorgen, denn sie wollten partout nicht. Immerhin wurden einige was. Von zwei Blechen ungefähr anderthalb.

 

Da ich kein geduldiger Mensch bin - außerdem war eine Freundin zu Besuch und ich konnte sie schlecht abspeisen mit "die müssen jetzt noch 24 Stunden in den Kühlschrank" - habe ich versucht, diese hässlichsten Macarons aller Zeiten mit der diesmal sehr gelungenen Caramel au beurre salé (danke an Saveurs en Balade) zu füllen. Aufgrund der Weichheit der Macarons (zumindest derer mit Farbe) und der Weichheit des Karamels war das zwar nicht so einfach, aber mit viel Kleckern und Fingerlecken gelang mir das einigermaßen. Wir aßen ein paar (als Belohnung sozusagen) und der Rest kam in den Kühlschrank - und gab's heute als Frühstück höhö.

 

Fazit: verdammte Axt, ist das schwierig. Ich hatte mir eingebildet, genug Anleitungsvideos gesehen zu haben, um Macarons aus dem Ärmel schütteln zu können. Denkste. Ich weiß noch immer nicht genau, was ich falsch gemacht habe - angefangen bei dem Mandelpuder das nicht immer so fein ist wie es soll, der Backmasse die nicht immer "wie Lava" fließt, über den (vielleicht) falschen Temperaturen und ergo falschen Backzeiten bis hin zur Lebensmittelfarbe, die entweder meinen Teig verflüssigt (1. Versuch) oder aber die Teigkleckse kaputtmacht. Vielleicht ist aber auch die Idee, einen Gefrierbeutel zu nehmen, ein kleines Loch in eine der Ecken zu schneiden und dann so zu tun, als wäre das mein Spritzbeutel, nicht die beste. Ich weiß es nicht. Ich werde es auf jeden Fall nochmal probieren. Und vielleicht sollte ich bei einem Rezept bleiben und nicht immer wieder die Mengen ändern.

 

Ach ja, meine nächsten Kücheninvestitionen werden sein: ein ordentliches Backthermometer, eine digitale grammgenaue Haushaltswaage und ein Spritzbeutel mit verschiedenen Tüllen. Und dann... werden wir sehen, was ich davon hatte. Nen kleinen Zuckerschock schonmal...

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Mi

19

Jan

2011

Schweizer Nachgeschmack oder Den Macarons verfallen

Ich bin letzte Woche in der Schwyz gewesen, bei der buckligen Verwandtschaft. Hach ja, die Schweiz mit ihren Bergen und Seen, mit ihrem niedlichen Dialekt, Verzeihung Sprache, die wir Deutschen ja so gern hören, mit ihrem Käsefondue, mit ihren französischen Wörtern die auf der ersten Silbe betont werden... Wer kommt da nicht ins Schwärmen?

 

Als Abschiedsgeschenk gab es eine Leckerei, "die es nur hier gibt" und die man möglichst schnell essen soll. Gehorsam wie ich bin, machte ich also die Packung gleich im Zug auf. Und es schauten mich kleine Dinger an, Doppeldecker mit Füllung, die sich beim ersten Anfassen fast in ihre Bestandteile auflösten, so zart waren sie. Kein Wunder, dass man sie sofort essen soll. Puff! macht es, wenn man die ein wenig zu herzhaft befingert.

 

Diese figelinschen Gebilde, der Leser hat es bereits erraten, waren Luxemburgerli - wie ich später verstand, eine Variation der französischen Macarons, die seit geraumer Zeit in deutschen Blogs kursieren.

 

Ich muss ehrlich gestehen, als Anke vor gut einem Jahr Macarons buk, hat mich das nicht sonderlich interessiert. Pah, irgendwelcher Süßkrams, dachte ich. ich hatte aufgrund der Bilder in ihrem Blog eine Vorstellung von... Kokosmakronen. Irgendwas unglaublich Süßes mit relativ derber Beschaffenheit. Uninteressant. Bin eh nicht so'n sweet tooth.

 

Bis Sonntag. Als mir die kleinen bunten Knutschies mit ihren unterschiedlichen Geschmäckern auf der Zunge zergingen und mir sofort das Wort "Macarons" in Erinnerung riefen, Ankes längst vergessenen Blogposts und die Euphorie aller die das lasen und sich entweder selbst dran versuchten oder sie sich von Anke kredenzen ließen (ich mag mich irren, ich bin mir nicht mehr sicher, ob Anke jemals zu Macarons geladen hat, aber ich habe eine vage Vorstellung davon, dass plötzlich alle Welt davon sprach).

 

Zuhause angekommen musste ich erst einmal nachschauen, was es mit den Luxemburgerli vs. Macarons auf sich hat, wieso es die ersten "nur hier" gibt und was der Unterschied ist. Und siehe da, es ist tatsächlich ungefähr das gleiche, nur dass die Füllung ein bisschen anders ist. Ich will niemandem zu nahe treten, das habe ich aus allem Gegoogelten herausgelesen.

 

Und seitdem lässt mich dieser eine Gedanke nicht mehr los: ob ich mich mal selbst an Macarons probiere...?

 

Aber es soll nicht so einfach sein: Anke selbst hat mindestens sechs Backbleche gebraucht, bis ihre einigermaßen wurden, alle anderen die darüber bloggen, erzählen ähnliche Geschichten. Von Frust ist die Rede, ob darüber dass die Schalen entweder innen hohl sind oder statt Füßchen Baskenmützen haben, oder darüber dass sie sich nicht vom Backblech lösen lassen, von peinlich genau einzuhaltenden Mengenangaben (deswegen koche ich übrigens lieber, weil ich dann "nach Laune" messen kann und mich nicht milimetergenau an irgendwas halten muss, was beim Backen ja der Fall ist), von komplett misslungener Schalenfarbe weil die Lebensmittelfarbe entweder die Teigkonsistenz verdünnt oder aber ganz einfach am Ende "wie Zahnpasta" aussieht.

 

Ich bin weit entfernt davon, mich "Koch" zu nennen, oder dass ich gar kochen könnte. Wie eine Bekannte mal sagte: ich kann zubereiten. Also Dinge nach Rezept zusammenschmeißen. Obwohl nein, das stimmt nicht ganz: ich habe mittlerweile durchaus ein Gefühl dafür bekommen, wie man relativ schnell und unkompliziert Zutaten aus Kühlschrank und Speisekammer zu einem ordentlichen und leckeren Mahl kombiniert. Zitat Mann (der immer irgendwelche Labels braucht): "Ich sag nie wieder, dass du nichts zusammenhauen kannst." Na also.

 

Aber Backen ist immer noch etwas völlig anderes. Backen bedeutet Akribie, Backen bedeutet Disziplin und Genauigkeit. Das zumindest war mein Eindruck bisher. Deswegen gibt es auch sehr wenig, das ich in meinem Leben gebacken habe. Als Kind habe ich immer wieder Pales de Dames gebacken, weil ich sie sosehr geliebt habe und sie sehr einfach sind, und selten auch Baisers, aber solche, die innen noch weich sind, und nicht diese knochentrockenen die es hier gibt. Auch die relativ leicht zu machen, wenn man die Zeitangaben nicht überschreitet. Manchmal gibt es einen Kuchen, aber aus Faulheit (oder nennen wir sie mal "Convenience") aus der Tüte. Wie neulich die Brownies, die aber leider auch nach dem Tränken mit diversen Alkoholika nach nichts geschmeckt haben.

 

Also nix mit Backen. Backen ist der Teufel. Backen ist was für Muttis und nichts für Spontane und Aus-dem-Ärmel-Schüttler wie mich. Und trotzdem: seit ich davon weiß, umschleicht mich der Backteufel und raunt mir verführerisch ins Ohr: "Back Macarons... Du willst es doch auch..."

 

Ich habe also schonmal, sicherheitshalber sozusagen, einige Links zu Macarons-Rezepten und -Erfahrungen gesucht und sammle sie hier. Damit ich, wenn ich endlich soweit bin, nicht lange suchen muss.

 

http://www.essen-und-trinken.de/rezept/140091/macarons.html

http://gotorio.squarespace.com/start/2010/5/26/shortcut-schneller-zu-den-besten-macarons-der-welt-bei-ladur.html

http://www.franzoesischkochen.de/?p=923

http://kochsamkeit.blogspot.com/2010/11/macarons-rose-de-resht.html

http://blogs.waskochen.ch/letizias-gaumenfreuden/2009/10/11/macarons-wie-vom-profi-mit-rezept-und-geschenkschachtel/

http://www.tarteletteblog.com/2009/03/recipe-violet-macarons-with-violet-and.html

http://kuechengeister.blogspot.com/2010/01/endlich-einmal-ausprobiert.html

http://kochsamkeit.blogspot.com/2010/12/orangen-macarons.html

http://www.puregourmandise.com/gourmandises.htm

http://www.mercotte.fr/recettes/macarons/

Hier sind bestimmt noch mehr Rezepte, aber vor allem sehen die Bilder fantastisch aus... Und in Berlin (re:publica, ich komme!) kann man die hier kaufen: http://www.galerieslafayette.de/gourmet/macarons-frederic-cassel/

 

Hach... Mir läuft das Wasser im Munde zusammen...

 

Ich glaub, ich gehe am Freitag mal zum Isemarkt, da soll es auch welche geben.

 

Nachtrag: Ich habe ein paar Quellen entdeckt, wo man (auch als Deutscher und nicht zuletzt Hamburger) Macarons online bestellen kann:

http://www.maelu.de/macarons/macarons.php

http://www.patisserie-elysee.de/elyseeshop/product_info.php?info=p24_Franzoesische-Macarons-VE-25-Stueck.html

http://www.hagengrote.de/shopsys/Gefuellte-franzoesische-Macaron-Mandelbaisers-Suesse-Spezialitaeten-Lebensmittel-a16610.htm

 

Mal sehen, was der Isemarkt übermorgen hergibt. Vielleicht habe ich dann noch nicht genug und ich bestelle mir welche. Ich werde berichten.

 

Und selbstverständlich gibt es jede Mende Videos auf YouTube, in denen mehr oder weniger ausführlich gezeigt wird, wie man diese Leckerbissen herstellt:

http://www.youtube.com/results?search_query=macarons

 

 

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Do

06

Jan

2011

Mediterranes Koch-Event

Ich bin ja sonst nicht so'n Schnellentscheider was Kochen angeht, aber fand ich wunderbar: ein mediterranes Koch-Event, Thema Israel. Na, wenn DAS nichts für mich ist...(Link)

 

Also kochte ich mediterran. Und israelisch. Und hier isse, my very own und vor allen Dingen very first - drumroll please - Shakshuka. Und sie ging so:

 

Zutaten:

ca 8 reife Tomaten (alternativ aus der Dose) - in Stücke geschnitten

2-3 Paprika (gelbe und rote) und/oder Peperoni wie beim Türken - in mundgerechte Stücke oder kleiner geschnitten

2-3 Zwiebeln - grob gehackt

5 Zehen Knoblauch - geschält und fein gehackt

Salz

Pfeffer

Zucker

Kreuzkümmel

1-2 Stängel Rosmarin - am besten frisch

4 Eier

Feta (ich hatte noch eine halbe Packung über) - in Würfel geschnitten

frische Petersilie - fein gehackt (wahlweise Koriander)

 

Zubereitung.

Zwiebeln in einer großen Pfanne mit Olivenöl anschwitzen. Dann hinzufügen: Paprika (man kann die Paprika zuerst eine Weile alleine brutzeln lassen, das gibt ihr ein schönes Aroma), Tomaten, Rosmarin, Salz, Pfeffer und Knoblauch. Mit Zucker abschmecken, falls die Tomaten selbst nicht allzu reif und ergo süß sind. Evtl. Kreuzkümmel hinzufügen (hatte ich nicht, soll aber besser schmecken). Ca 40 Minuten bedeckt bei nicht ganz hoher Temperatur (ich hatte es auf Stufe zweieinhalb) kochen lassen. Zwischendurch umrühren.

 

Fetakäse in Würfel schneiden und unter die Tomaten-Paprika-Masse rühren. Eier aufschlagen und vorsichtig in vier "Ecken" der Pfanne gleiten lassen. Deckel drauf und weitere 10 Minuten kochen lassen. Evtl kann man hier die Temperatur runterschalten. Hängt vom Herd und der Pfanne ab.

 

Mit Petersilie oder Koriander bestreuen - und essen! Ein wunderbares, leichtes, vegetarisches Gericht, das man relativ schnell auf den Tisch zaubern und immer genießen kann. Bete'avon!

 

Und ich geh mir jetzt noch eine Portion holen, nomnom :D

 

15ter mediterraner Kochevent - Israel - tobias kocht! - 10.12.2010-10.01.2011

 

Nachtrag: Bei Jewlicious findet sich eine weitere Version. Sie mag nichts Neues bieten, aber ich mag die Art und Weise, wie das Rezept beschrieben ist. Schauen Sie: http://www.jewlicious.com/2004/10/the-real-shakshuka/

 

P.S. Ich habe jede Menge Bilder während der Entstehung geschossen, die muss ich nur noch vom iPhone runterkriegen. Und hier sind die Bilder auch schon:

Zwiebeln andünsten
Zwiebeln andünsten
Tomaten und Paprika dazu
Tomaten und Paprika dazu
Eier in die Masse gleiten lassen
Eier in die Masse gleiten lassen
Fertige Shakshuka
Fertige Shakshuka
Es ist angerichtet! Zugegeben, es sieht nicht so toll aus, aber lecker ist es ;-)
Es ist angerichtet! Zugegeben, es sieht nicht so toll aus, aber lecker ist es ;-)
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So

02

Jan

2011

Pizza

Ich bin kein Pizzatyp, halte dieses achso berühmte und leckere Gericht für ein Nicht-Gericht, für keine ganze veritable Mahlzeit sondern eher einen Snack für zwischendurch, aber ich habe heute ein Rezept gefunden, das mich irgendwie anmacht. Und ja, ich werde es demnächst nachkochen. Und darüber berichten.

 

Hier ist es: http://www.citykitchen.de/2010/07/pizza-pizza/

 

Nachtrag: Ich habe noch eine wunderbare Tomatensauce gefunden, die nicht nur lecker aussieht, sondern auch sehr leicht zu kochen ist. Hier ist sie:

http://www.acouplecooks.com/2011/01/classic-tomato-sauce/

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So

02

Jan

2011

Imam Bayildi

Den Imam hat's umgehauen, oder in besserem Deutsch Der Imam fiel in Ohnmacht. So heißt ein vegetarisches Gericht aus der türkischen/arabischen Küche, das seit Äonen im Kochbuch meiner Mutter sein Dasein fristet, ohne jemals gekocht worden zu sein. Keine Frage, dass mich allein aufgrund des Titels das Rezept seit ebensovielen Äonen anlacht und ich es irgendwann mal selbst ausprobieren musste. Wurde es doch immer von diversen Lobgesängen begleitet, und hey, was einen islamischen Vorbeter aus den Socken haut, MUSS gut sein!

 

So wagte ich mich heute daran, um festzustellen, dass es wirklich lecker ist (wenn es mich auch nicht umhaut, aber das könnte daran liegen, dass sehr viele Variationen dieses Rezeptes existieren, und ich eben nur eine zur Hand hatte) und dass es überhaupt nicht kompliziert ist.

 

Ich habe wie immer das Rezept einem meiner vielen Kochbücher entliehen ("Die ägyptische Küche") und es ein wenig verwandelt, denn natürlich habe ich nie genau die Zutaten in genau vorgeschriebener Menge im Haus, durchaus aber andere, die ebenso würdig sind, verwurstet zu werden. Also bitte, hier ist meine (heutige) Version:

 

Ich nahm:

1 Aubergine (Originalrezept sagt 1 kg)

ca 10 Cocktailtomaten, rote und gelbe (es sollten 7 reife sein, hatte ich aber nicht)

1 Zucchini

1 gelbe Paprika

2 rote Spitzpaprika (Corno)

4 Zwiebeln (ich hatte 4 rote und 1 Gemüsezwiebel)

ca 5 Knoblauchzehen (die wollen 1 ganze Knolle)

Salz, Zucker, Olivenöl

 

Alles Gemüse waschen und putzen und kleinschneiden. Im Originalrezept werden die Auberginen geschält und in Stifte geschnitten, ich habe die Schale drangelassen und die Dinger in Viertelscheiben geschnitten. Das Gemüse, den zerdrückten Knoblauch und 2 TL Salz in einer leicht geölten Pfanne sautieren. Bei mir war's der Wok, der ist schön groß, was auch nötig war.

 

3 Tassen Wasser und je 1 TL Salz und Zucker zugeben und bei großer Hitze kochen lassen, bis das Wasser verdunstet ist. Hitze dann runterschalten und bedeckt eine halbe Stunde köcheln lassen.

 

Im Originalrezept lassen sie das noch auskühlen und servieren es bei Zimmertemperatur zu irgendwelchen Pfannkuchen, die einige Seiten zuvor beschrieben werden. Das habe ich nicht gemacht, auch die halbe Stunde hab ich's nicht mehr köcheln lassen, denn bei uns gab es das als Beilage zum Rindersteak, das in der Zwischenzeit in der anderen Pfanne brutzelte. Der Mann hat noch den Rest Nudeln von gestern bekommen, einfach in den Wok mit rein, dann bekommen die ein wenig vom Gemüsearoma mit.

 

Insgesamt ist es eine leicht süße vegetarische Beilage, die echt lecker ist und wunderbar zum Fleisch passt. Ich kann mir das aber auch alleine vorstellen, mit Hummus oder sonstigen Beilagen als Snack, Verzeihung Mezze. Beim nächsten Mal probieren ich eine der Varianten, die ich sonst so im Netz gefunden habe, und derer es anscheinend sehr viele gibt.

 

Und jetzt möchte ich weiter davon naschen, auch wenn ich längst satt bin. Es ist noch was da... ;-)

Imam Bayildi - während des Kochens
Imam Bayildi - während des Kochens
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Sa

18

Dez

2010

Life is a Minestrone

Meine Schwester (die fürs Bloggen und Twittern und "all dieses Zeug" nichts übrig hat) lachte mich vorhin am Telefon aus, als ich ihr erzählte, dass ich heute eine Minestrone kochen und auch gleich darüber schreiben will. "Das wird Mama aber freuen, sie will doch immer wissen, was wir so essen!"

 

Nun ja, wie dem auch sei, ich habe vor, meine Minestrone zu kochen, denn seit ich sie vor Jahr und Tag aus verschiedenen Minestrone-Rezepten zusammengewürfelt und für sehr gut befunden habe, ist sie mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Zwar muss ich vorher noch ein paar Dinge dafür kaufen, aber das meiste steht seit gestern neben dem Kühlschrank bereit :>

 

Man nehme...

 

Zutaten:

2 (rote) Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
3 Stangen Sellerie
1 Stück Ingwer
eine handvoll grüne Bohnen
1-2 Zucchini
1 Stück Kohlrabi
2-3 bunte Paprika
3 Flaschentomaten (Romatomaten)
Kichererbsen aus der Dose

Für Nichtvegetarier: italienische Salciccia oder französische Pur Porc Salami

Gemüsebrühe

eine handvoll Basilikumblätter
frisch geriebener Parmesan
Olivenöl

 

Vorbereitung:

Gemüse waschen. Zwiebeln und Knoblauch klein hacken, Ingwer schälen und raspeln, Sellerie putzen und in Scheiben schneiden. Grüne Bohnen putzen und in ca 3cm lange Stücke schneiden, Zucchini der Länge nach durch- und dann in Scheiben schneiden, Kohlrabi putzen und in Scheiben schneiden. Paprika in mundgerechte Stücke schneiden (ca 3cm), Tomaten würfeln und den Saft abfangen. Kichererbsen wenn frisch über Nacht einweichen, aus der Dose abtropfen lassen.

 

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch in einem Topf mit heißem Öl unter Rühren andünsten. Ingwer und Sellerie dazugeben, ca 5 Minuten unter Rühren anbraten.

 

Die Bohnenstücke, die Zucchini- und die Kohlrabischeiben hinzufügen, weitere 3 Minuten unter Rühren anrösten.

 

Die Paprikastücke, die gewürfelten Tomaten inkl. Saft und die Kichererbsen mit hineingeben, weitere 2-3 Minuten weiter rühren. Jetzt kann man auch die in Scheiben geschnittene Wurst/Salami mit hineingeben, wenn man nicht auf die vegetarische Variante besteht. Der leicht räucherige Geschmack passt wunderbar dazu!

 

Mit 1,5 l Gemüsebrühe ablöschen und abschmecken. Außer Salz und Pfeffer mag ich Sojasauce dazu, auch ein wenig Chili (gerne trocken und aus der Mühle). Das Ganze bei kleiner Flamme köcheln lassen bis das Gemüse gar ist, ungefähr 15 Minuten. Den Topf dann vom Feuer nehmen, eine Hälfte der Basilikumblätter einrühren, die andere Hälfte mit dem Parmesan jeweils auf die Teller verteilen.

 

Dazu kann man wunderbar frischen Ciabatta (noch warm) genießen.

 

 

Alternativen: man kann alles Gemüse das man kennt in dieser Supper mitverwursten, frischen Spinat, Topinambur, Karotten, Broccoli, Blumenkohl... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nur aufpassen, dass man die dicken, harten Gemüse als erstes kocht und die zarteren erst am Ende, damit sie nicht total zerkocht sind. Ein bisschen "al dente" stört nicht im Geringsten!

 

Ich geh jetzt los, die fehlenden Zutaten kaufen, hab vom Schreiben (natürlich) Hunger gekriegt.

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Do

16

Dez

2010

Gefüllte Hähnchenbrust im Gemüsebett

Dieses Rezept ist neulich in meinem Kopf entstanden als ich meine kulinarische Viertelstunde hatte und das ganze Wochenende in der Küche stehen "musste", weil ich einfach Zeit und Lust dazu hatte. Es ist eine Hommage an ein Gericht, mit dem meine Mutter mich mal vor Jahren verzaubert hat*. Damals wurde ich wie im Zeichentrickfilm von einer verlockenden Dufthand an der Nase in die Küche geführt um festzustellen, dass auf dem Herd eine große Pfanne stand, in der es köstlichst nach Knoblauch duftete. Und meine Mutter präsentierte mir stolz ihr "nach italienischer Art" zubereitetes Hähnchen. Unvergessen. Here it goes:

 

Zutaten:

4 Hähnchenbrustfilets

1 Zucchini

2 Paprika (rote und gelbe)

1-2 große Zwiebeln (gerne rote, wegen der Farbe, es sind aber alle Zwiebeln ok)

1 Knolle Knoblauch (oder gerne auch mehr)

ein paar Tomaten (oder Tomatenstücke aus der Dose)

 

Für die Füllung:

1 Päckchen Feta

1/2 Bund Petersilie

1 EL Butter

1-2 Champignons (optional)

1/2 Bund frischer Koriander (opt.)

Salz, Pfeffer (am besten frisch gemahlener)

 

Zubereitung:

Ofen vorheizen (150-200°C).

 

Füllung vorbereiten: Champignons putzen und fein hacken und dann mit dem Feta, der Butter, der gehackten Petersilie und dem gehackten Koriander in einer Schüssel zu einer festen Paste verrühren (anfangs mit der Gabel zerdrücken, am Ende wie einen Teig mit der Hand "kneten").

 

Hühnerbrustfilets waschen und trocken tupfen, anschließend von allen Seiten salzen unf pfeffern. In die Hühnerbrustfilets eine Tasche schneiden, die Füllung hineingeben und wie Päckchen verschüren oder mit Zahnstochern feststecken. Die Päckchen in einer (am besten beschichteten) Pfanne von allen Seiten scharf anbraten (werden schön gold-braun). Aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

 

Gemüsebett: Paprika und Zucchini putzen und in mundgerechte Würfel bzw. halbe Scheiben schneiden. Ich hatte heute noch eine handvoll Zuckerschoten drin, man kann nach belieben noch andere Gemüsesorten nutzen (ich stelle mir da Prinzessbohnen vor, Broccoli, Blumenkohl oder Auberginen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt). Die Tomaten in Stücke schneiden und den austretenden Saft aufheben.

 

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch (beides gehackt oder in Scheiben geschnitten) andünsten und die Paprika und Zucchini darin zuerst anbraten. Das Gemüse sollte noch knackig und bissfest sein. Dann die Tomatenstücke inkl. Saft mit hineingeben und bei mittlerer Flamme ein wenig einkochen lassen (Deckel drauf!).

 

Das Gemüse in einen Bräter oder eine ofenfeste Pfanne geben und die Hühnerbrustpäckchen mit hineinlegen. Zugedeckt in den Ofen schieben. Bei 150-200°C ca 25 Minuten garen. Nach ca 15 Minuten prüfen, ob das Fleisch gar ist. Es sollte kein Saft mehr austreten, wenn man es mit einer Gabel oder einem Zahnstocher anpiekst oder einschneidet.

 

Wir hatten heute Elvira-Kartoffeln dazu, aber man kann auch Reis dazu kochen oder Nudeln.

 

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*) Das Rezept von meiner Mutter (und meine erste Version) war einfacher: Knoblauch und Zwiebeln andünsten, frische Tomaten und/oder Tomatenstücke aus der Dose dazu in die Pfanne, Hähnchenteile (evtl. vorher scharf von allen Teilen angebraten) rein, Deckel drauf und bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Durch den geschlossenen Deckel und die niedrige Hitze entsteht eine aromatische, knoblauchig-tomatige Soße. Falls die zu dick einkocht, kann man etwas Wasser dazugeben oder noch mehr Tomaten inkl. Saft.

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So

21

Nov

2010

Caramel au beurre salé

Vorhin bei Kronzuckers Kosmos gab es einen Beitrag über Henri Leroux, den Breton, der seine Heimat in Pralinen steckt... Na ja, ein wenig pathetisch ausgedrückt, aber der Mann tut tatsächlich genau das: er kredenzt Süßigkeiten, die mit Meersalz aus der Bretagne angereichert sind. Unter anderem Caramel au beurre salé, von dem ich letzten Sommer in Frankreich bei einer Geschäftsreise schonmal was gehört hatte. Allerdings kam ich nicht dazu, das Wunderzeug auch mal zu probieren, aber was ich vorhin im Fernsehen gesehen habe lässt mir sämtliche Geschmacksknospen im Munde zerlaufen.

 

Hier ist der Herr selbst zu finden: http://www.chocolatleroux.com

Und sebstverständlich verkauft er seine Kompositionen, dem Caramelhimmel sei Dank, auch online: click!

 

Ich habe noch ein wenig weitegestöbert und bin auf diverse Rezepte und Shops gestoßen, die ich (vor allem mir) nicht vorenthalten möchte:

http://www.madame-gourmet.de/

http://www.eigenarbeit.org/molekularkueche/2008/01/11/salziger-butterkaramell/

 

Und ein Rezept auf Französisch:

http://www.bouledecoton.fr/2008/10/creme-de-caramel-au-beurre-sale/

 

Wer's kann, dem wünsche ich viel Spaß beim Nachkochen. Ich werd's auch tun!

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Sa

20

Nov

2010

Wild und Schwein

Angespornt durch Malte, der mir mit leuchtenden Augen davon erzählte, habe ich mich gestern spontanst für den vielversprechenden Kitchen Guerilla Abend "Guerillas from nose to tail" angemeldet und erhielt auch die letzten beiden Plätze. Yay! Unnötig zu erwähnen, dass solcherlei Veranstaltung genau mein Ding ist.

 

Dabei erinnere ich mich, wie ich vor vielen Jahren einen entfernten Bekannten in Rotterdam besuchte und wir dort gemeinsam kochten. Es gab Wild. Er hatte mich tagsüber losgeschickt, das Fleisch zu kaufen, mit einer genauen Wegbeschreibung, denn ich war ortsunkuding. Der Ort des Geschehens war ein türkischer Laden, der eben auch Frischfleisch verkaufte. Meine Sprachkenntnisse was das Holländische angeht halten sich in Grenzen, also versuchte ich es auf Englisch. Aber nun, der türkische Ladenbesitzer war dessen nicht mächtig. Aber wir schafften es dennoch, uns mit Händen und Füßen - und dem in spurenelementähnlicher Menge in meinem Kopf vorhandenen Niederländisch zu verständigen. "Zonder been?" fragte er, nachdem ich auf ein großes Stück Fleisch gezeigt hatte. Ich brauchte einigen Anlauf zu begreifen, dass dies "ohne Knochen" bedeutete und nickte dann begeistert. Mein Gastgeber kochte das Fleisch auf ein Minimum ein, es wurde so winzig, dass ich Angst um meinen Hunger hatte. Dazu gab es eine selbstgemachte Preiselbeersauce.

 

Seitdem ist es mein Wunsch, selbst mal was aus Wild zuzubereiten, aber ich komme irgendwie nicht dazu vergesse es meistens. Ich hatte sogar mal tiefgekühltes Wild im Tiefkühlschrank, aber ich musste es irgendwann entsorgen. Wer guckt denn schon so tief in die Tiefkühltruhe?

 

In diesem Zusammenhang will ich mich auch zum Porkcamp 2011 anmelden. Der Mann, mit dem ich das eigentlich gern zusammen machen möchte, sperrt sich noch ein wenig. Aber ich koch ihn schon noch weich...

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Di

07

Sep

2010

Heldzel

Davon träume ich seit meiner Kindheit. Ist jiddisch, bedeutet "Hals" und steht für eine Beilage aus der jiddischen Küche: gestopfter Hals.

 

Meine Oma hat es immer gemacht, und ich habe es immer geliebt. Als besondere Beigabe bei allen Huhngerichten, konnte ich es kaum erwarten, den in Scheiben geschnittenen Vogelhals zu zelebrieren - genauso übrigens wie den Bürzel, den ich mir heute auch noch als Schmankerl bis zuletzt aufbewahre (und wehe es klaut ihn mir jemand vom Teller, dann gibt's Tote!).

 

Hier also ein Rezept, das ich irgendwo im Netz gefunden habe. Ich muss dringend mal wieder kochen, wobei ich ahne, dass *meine* Lieblingsgerichte nicht den Geschmack des Mannes treffen werden ;-)

 

 STUFFED HELDZEL (poultry neck)
1 neck (chicken, goose or turkey)
1/2 c. flour
1/2 c. matzo meal
Dash of pepper
1/4 c. raw chicken fat (cut up in small pieces)
1 t. salt (heaping)
1 medium-sized onion (minced)

 

Clean neck thoroughly. Mix fat, minced onion, flour, matzo meal, salt and pepper; then stuff the neck. Close by sewing. Combine sliced vegetables with water in heavy pot. Add stuffed neck and simmer until skin of neck is tender. Brown in oven.

Cut in small pieces and enjoy :)

 

Ich habe noch ein Rezept, von einer entfernten Tante. Auch noch nicht ausprobiert. Muss ich mal gegenüberstellen - und kochen.

 

Aber ich seh schon, dafür muss ich überhaupt mal wieder kochen. Finde den Fehler |

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Di

07

Sep

2010

Soul Kitchen

Neulich hab ich endlich mal Soul Kitchen gesehen, den letzten Film von Fatih Akin. Er wurde im Rahmen der (zugegeben umstrittenen) IBA am Originaldrehort in Wilhelmsburg gezeigt, in der sogenannten Soul Kitchen Halle (Industriestraße 101). Schön zu sehen, wie die Kulisse im Film durchaus wiedererkennbar war.

 

Seitdem bin ich ein wenig im Fieber und habe heute entdeckt, dass es zu dem FIlm auch ein Kochbuch gibt: alle Rezepte aus dem Film. Schöne Sache das.

 

Ich weiß noch nicht, ob ich mir das Buch irgendwann kaufe (gibt's bei Amazon mit dem Soundtrack zusammen), aber hier sind schon mal drei Rezepte daraus:

 

Ionisches Kalbsstifado Katzantakis in Rotwein

Weihnachtliches Spekulatiussoufflé

Bohnen à la Santiago

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So

08

Aug

2010

Kobe

Gestern Abend waren wir im Kobe in St. Georg speisen. Es dürstete uns schon seit unserem USA-Urlaub letztes Jahr danach, Kobe-Fleisch (oder Wagyu, wie das aus Japan exportierte Fleisch heißt) zu essen, denn wir hatten in Las Vegas im SushiSamba ein unvergessenes kulinarisches (Aha-)Erlebnis.

 

Durch Zufall erfuhr ich, dass es in Hamburg ein Restaurant namens Kobe gibt, gleich um die Ecke von meinem Büro, es war also klar, dass wir es bald aufsuchen würden.

 

Gestern Abend war es nun soweit. Wir hatten Hunger nach gutem Fleisch und waren eh schon in der Stadt. Was braucht man mehr? Gesagt, getan. Durch die wummernden Bässe vom CSD liefen wir an der Alster entlang, bis wir in der Schmilinkystraße 19 ankamen.

 

Es war leer, aber die Uhrzeit ließ ja auch nichts anderes zu: 23 Uhr. Tse, wir Spätesser... Dennoch standen draußen hübsch angerichtet und einladend noch einige Tische und Stühle, mit flackernden Kerzenlichtern drauf, und das Personal unterhielt sich an der Bar. Mit einem schüchternen "Habt ihr noch auf - und kriegen wir noch was zu essen?" machten wir auf uns aufmerksam. Wir wurden sofort hineingebeten, entschieden uns allerdings, erstmal draußen zu sitzen, denn solch eine laue Sommernacht muss in Hamburg ausgekostet werden. Zudem fand ich, dass es drin ein wenig nach frischer Farbe roch. Es sei ihnen verziehen, das Restaurant ist erst einen Monat alt.

 

Wir brauchten lange, um uns zu entscheiden. Nicht weil die Speisekarte so groß ist, sondern weil uns der Anlass des Abends angesichts der Preise für das Kobe-Fleisch irgendwie nicht angemessen genug vorkam. Wir beschlossen, diesmal kein Kobe zu essen, sondern es mit den anderen Fleischsorten zu versuchen, um dann ein anderes Mal, eventuell auch noch mit anderen ähnlich Verrückten, wiederzukommen und das halbe Gehalt dort zu lassen.

 

Als Appetizer teilten wir uns einen kleinen Mango-Schafskäse-Salat, auch wenn mich die Vorspeisen nicht minder angelacht hatten: Gefüllte Avocado, Knoblauch Garnelen oder Kleine Köstlichkeit: "zwei kleine Stückchen Schweinefilet und drei kleinen Stückchen Roastbeef auf einem heißen Stein serviert".

 

Der Salat kam in einem dieser neuerdings sehr begehrten und überall anzutreffenden schrägen Schälchen, bei denen man das Gefühl bekommt, der Inhalt fällt einem gleich entgegen, wenn man nicht aufpasst. Es war Rucola mit einem Lollo-Rosso-Blatt als Deko, garniert mit Mangostückchen (an die Kenner: keine dieser weichen, extrem süßen Mangos, die im Mund zerschmelzen, sondern eine durchaus süße, gelbe, etwas bissfestere Sorte) und Schafskäsebröckeln. Das Dressing war überraschenderweise süß, es schmeckte nach Honig. Als Appetizer genau richtig, wenngleich mein Gaumen die Süße des Dressings als unpassend zur zuvor gereichten (und seeehr knoblauchigen) Knoblauchbutter empfand. Aber ich bin ja eh mehr so der salzige Typ.

 

Zu trinken hatten wir uns an einen Rotwein gewagt, und jeweils ein Glas Sangiovese aus der Toskana und Palacio Quemado Crianza aus Spanien bestellt. Den Palacio fanden wir beide besser, weil er runder, aromatischer, spannender schmeckte.

 

Zum Hauptgang hatten wir einmal das Irish-Angus-Ribeyesteak bestellt und das Ibérico-Filet, denn das Preis-"Interessantheits"-Verhältnis bei diesen beiden erschien uns am besten ;-)

 

Sie kamen beide auf einer schwarzen, heißen Platte angerichtet, die auf einem Korkbrett lag. Angerichtet ist in diesem Zusammenhang zuviel gesagt, denn das Stück Fleisch lag einfach nur auf dem heißen Stein und zischte vor sich hin. Man erzählte uns, dass der Stein 300°C hat und wir es bloß nicht anfassen sollten. Da ich als Kind mal auf eine dieser Warmhalteplatten beim Chinesen gefasst und eine Woche an der entstandenen Blase herumgedoktert hatte, brauchte ich diese Erfahrung nicht noch einmal.

 

Die Beilagen waren, genau wie das Fleisch, puristisch. Wir hatten uns für einen kleinen Beilagensalat und für Kräuterbaguette entschiden, die uns wieder einmal in den schrägen Schälchen gereicht wurden. Die dritte mögliche Beilage Pommes hatten wir sofort wegen Profanität verworfen.

 

Das Fleisch zischte und dampfte, man erklärte uns, dass wir nichts weiter zu tun brauchten als uns daraus Stückchen zu schneiden und diese zu essen. Diese Prozedur ist für mich genau richtig: ich mag mein Fleisch eher bloody, wie der Engländer sagt, während der Mann sich mehr in Richtung Medium bewegt. Wir schnitten also Scheibchen von den roten Fleischstücken, ließen sie je nach Gusto noch ein paar Sekunden auf dem Stein liegen und schoben sie uns genüsslich in den Mund.

 

Wir probierten von beiden Brettern und kamen zu dem Schluss, dass das Ibérico-Schwein weit interessanter - weil aromatischer - schmeckte. Und es war irgendwie auch zarter, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nicht vielleicht am Bräunungsgrad lag. Wir probierten verschiedene aus - und blieben letztendlich jeder bei "seinem".

 

Insgesamt war es ein gutes kulinarisches Erlebnis, wobei uns einige Dinge gefehlt haben, die wir am Ende der Bedienung auch als Anregung mitgaben:

  • Der Beilagen waren ein wenig... zu wenig. Eine nette Idee wäre es vielleicht, ein paar Stücke Gemüse mitzureichen (gesehen in Mexico City beim Argentinier), die man mit zum Brutzeln auf den Stein legen könnte: Bohnen, Paprika, Broccoli und/oder Blumenkohl, Möhren.
  • Wir verstehen das puristische Prinzip durchaus, dass man möchte, dass das Fleisch im Vordergrund steht und es nicht durch andere Zugaben erdrückt wird, aber ein klein wenig Sauce, wenn auch nur als Dekostreifen am ähh... Tellerrand wäre nett gewesen (so war es im SushiSamba damals, und man konnte immer eine Ecke des Fleisches durch den schmackhaften Streifen ziehen, was einem noch einen Kick mehr gab).
  • Im Laufe des Abends wurde das Fleisch von unten immer garer, da es ja auf dem heißen Stein lag. Das Schwein zum Beispiel war zum Teil nicht mehr so leicht zu schneiden, sobald man mit dem Messer nach unten kam. Wie regten an - und lernten gleichzeitig, dass wir einen Extrateller hätten anfordern können, auf dem wir das Fleisch hätten "zwischenparken" können, damit wir uns beim Essen nicht beeilen müssen.

 

Die Idee, das Fleisch auf einem heißen Stein vom Kunden selbst garen zu lassen, finde ich super, vor allem wenn man sich, so wie ich, von Bissen zu Bissen ob des gewünschten Gargrades umentscheidet. Außerdem ist es spannend mit anzusehen, wie das Fleisch sofort hell wird, wenn man ein Stück davon auf den Stein fallen lässt und es kaum eine Sekunde später wieder hochnimmt.

 

Die Klamotten sind zwar durch eine "Schürze" (mehr ein Lätzchen, das einem vor dem Servieren des Hauptganges um den Hals gelegt wird) vor den entstehenden Fetttröpfchen geschützt, aber unsere Weingläser sahen währenddessen und hinterher sehr "eingenebelt" aus. Das machte uns nichts, es wurde von uns mit einem Schmunzeln quittiert. Wenn man aber nach einem solchen Essen noch in die Oper möchte, sollte man sich die Reihenfolge vielleicht überlegen, da das Fett mit Sicherheit auch in den Haaren landet ;-)

 

Alles in allem ein schöner Abend, und ein sehr leckerer noch dazu - und wir werden mit Sicherheit nochmal hingehen, allein um endlich das vielgepriesene Kobe-Fleisch zu essen.

 

Und jetzt hab ich Hunger bekommen...

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Mi

23

Jun

2010

Kochlose Zeit

OMG, ich sterbe... Ich muss zugeben, ich habe irgendwann vor vielen Jahren aufgehört, Blogs zu lesen. Weil... ist auch egal, warum. Wichtig ist nur, dass ich zum Beispiel nicht mitbekommen habe, wann (wie und warum) Anke angefangen hat, vom Essen und vor allen Dingen vom Kochen zu bloggen.

 

Doch irgendwann drang es auch zu mir durch, das Wissen, dass im Hause Gröner irgendwann mal Lu zu Besuch war und Anke und dem Kerl beibrachte, das Kochen zu lieben. Und ich fing an zu sabbern. Denn alles, was ich dort lese, versetzt mich in Erstaunen - und macht mir jedes Mal Hunger.

 

Hunger aufs Kochen, Hunger aufs Genießen, Hunger auf Delikatessen und Abgefahrenes. Wer mich kennt, weiß, dass ich Abgefahrenes eh liebe, und nicht nur im kulinarischen Sinne. Und auch, dass der Mann und ich es eigentlich (!) lieben, zusammen zu kochen und zu genießen - oder eben Genussvolles außer Haus zu uns zu nehmen. Wir haben bloß im Laufe der Jahre die unmittelbare Lust verloren, es wirklich auch zu tun. Kochen, meine ich. Essen gehen tun wir nach wie vor. Weil wir eben nicht mehr kochen.

 

Aber hey, Anke zu lesen und nicht kochen zu wollen, dafür muss man schon mächtig abgehärtet sein - oder seine Geschmacksnerven eingebüßt haben.

 

Ich frage mich bloß immer, wann, verdammt nochmal, haben die beiden überhaupt Zeit dafür? Ich hab die echt nicht. Ich glaub, ich muss mal meine Strategie ändern...

 

Nachtrag: War ja klar, kaum bin ich auf Kochseiten unterwegs, kriege ich schon wieder Hunger. Ganz dringenden. Ich glaub, ich muss mal eben schnell meinen Kühlschrank inspizieren...

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So

24

Mai

2009

Mary hat a little lamb

Hab mal wieder gekocht, man hält es nicht für möglich.

 

Neulich, am ersten verkaufsoffenen Tag nach dem Vatertag, musste ich den Laden as usual leerkaufen, zum völligen Unverständnis des Mannes ("wozu der Spargel? Wir essen doch gleich welchen!") und habe grünen (!) Spargel erstanden, zwo Stück mariniertes Lammfilet, zwei kleine, nette Salatköpfe (Salat-Duo), einige sehr aromatisch riechende Mini-Strauch-Tomätchen und Frühkartoffeln - nein, die waren alle, nachdem ganz Hamburg beschlossen hatte, gemeinsam die Parks und Grünanlagen zu stürmen und alles zu grillen, was sich nicht wehren kann. Also es wurden Süßkartoffeln, derer ich noch zwei Stück zuhause hatte.

 

Ich habe die berühmten Elvira-Kartoffeln gemacht, und muss sagen, mit den Süßkartoffeln ist es gar nicht mal so schlecht. Schmecken ein bisschen nussig-süß und erinnern vage an Kürbis (nicht nur wegen Konsistenz und Farbe). Ach ja, jetzt hör ich euch wieder sagen "mäh, ich mag keinen Kürbis!" aber ich antworte euch: "Ihr wisst nicht, was ihr verpasst!" Und zwar rede ich selbstverständlich vom Hokkaido oder sonst einem "exotischen" Kürbis, und nicht vom heimischen, geschmacksneutralen Riesenkürbis, aber das nur nebenbei.

 

Den Salat habe ich noch mit einem Pfund grünem Spargel angereichert, den ich kurz im Kochwasser der Kartoffeln blanchiert habe (naja, war etwas länger als blanchiert, wohl so ca. 5 Minuten, aber auf keinen Fall länger, er war noch knackig!). Und am Ende gab's noch ein paar der köstlichen Tomätchen dazu, wegen der Farbe.

 

Und so sah das dann aus. Lecker, hm?

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Mo

11

Mai

2009

Grillen

Ich möchte gerne mal wieder grillen. Ich weiß, der eine oder andere haut sich fast täglich die Würstchen auf den Rost, aber ich bin noch nicht dazu gekommen bisher. Irgendwie kam immer was dazwischen: entweder keine Zeit, oder keine Leute, oder keine Lust - oder eben das Wetter... Ihr wisst ja, Hambuger Schietwetter... man muss ja seinem Ruf manchmal ja treu bleiben...

 

Aber wenn das so aussieht, sollte ich diese Woche für Mittwoch ein paar Lammkoteletts besorgen ;-)

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So

10

Mai

2009

Thai mal wieder

Wer mich kennt, weiß dass ich die thailändische Küche liebe. Seit ich 1995 dort war und am letzten (!) Abend ein deliziöses Massaman Curry genießen durfte, bin ich ihr verfallen. So frisch, so variantenreich, so bunt und so lecker ist kaum eine andere.

Deswegen war ich damals, als ich noch frisch auf der Ecke wohnte, so begeistert, als ich den Asia-Imbiss am Stuvkamp entdeckte - und feststellte, dass das Essen dort nicht nur außerordentlich lecker sondern auch sehr schnell ist. Binnen einer Viertelstunde waren die Jungs mit meinem Curry da, nachdem ich telefonisch bestellt hatte. Mittlerweile brauchen wir uns nur noch mit Namen zu melden, sie kennen uns schon. DAS nenne ich Service! Für alle Qyper: auch dort sind sie schon.

Wie man sich vorstellen kann, bestellen wir dort sehr häufig. Jaja, wir mit unserer nicht ganz ausgereiften Küchenphobie ;-) Evergreens sind das scharf-sämige S3 und das kokosmilchige S10, mein Favorit Kimchi - und das geniale Lap Kai (aka Larb Gai), die Nummer S6. In der Zwischenzeit werden beim Letzten die fiesen, kleinen, roten Chillis an den Rand des Gerichts gehäuft, so dass man es ohne Tränen in den Augen essen kann. Früher waren sie alle untergemischt, das war eine Tortur... Und der aromatische Koriander... Mhmm, da läuft mir das Wasser im Munde zusammen, wenn ich nur dran denke... Ja, ich weiß, ich fand am Anfang auch, dass es nach Seife schmeckt, aber das habe ich bei Kokosmilch auch gedacht, lang' ist's her...

Leider war heute der Koriander entweder von einer besonders geschmacksarmen Sorte oder aber der Koch hat uns Petersilie ins Essen gemischt. Irgendwie wollte die echte Freude nicht afkommen, die mich sonst beim Genuss von Lap Kai überfällt.

Nicht dass das Überhand nimmt! Ich werde das kontrollierend beobachten.

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So

10

Mai

2009

Hochzeitssuppe

Normalerweise stehe ich auf die Hühnersuppe von Sonnen-Bassermann. Ihr wisst schon, die, die es immer dann gibt, wenn man krank im Bett liegt, weil sie so schön viele Enzyme enthält, die einen schnell wieder gesund machen. Und die ist wirklich lecker. Ein bisschen Zitrone noch rein (sozusagen à la grecque) und an die Kindheit erinnern.

Heute gab's die kleine Dose Hochzeitssuppe, weil ich weder großen Hunger noch Lust hatte, irgendwas zusammenzubrutzeln. Dose auf, Herd an, umrühren, fertig.

Na ja, das war leider auch das kulinarische Ergebnis. Nach drei Löffeln musste ich auf die bewährte Zitrone zurückgreifen, um wenigstens einen Hauch von Geschmack in die Brühe zu zaubern, aber ansonsten drängte sich mir die ewige Frage wieder auf: Wie schaffen die das immer wieder, den Geschmack da rauszuprügeln? Gnmpf...

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So

10

Mai

2009

Hunger?

Jaja, die Jamie ist unter die Köche gegangen... Na ja, man kann das so sehen, muss man aber nicht ;-)

 

Fakt ist, dass ich primär dieses Jimdo ausprobieren wollte, von dem ich von einem rumänischen Freund gehört habe (es lebe die multinationale Blogosphäre!). Es ist gar nicht mal so schlecht, und für Leute, die keine Ahnung und keine programmierenden Freunde haben, geradezu perfekt. Es kommt mit Google Analytics und allem möglichen Schnickschnack daher, aus dem man sich *seins* aussuchen kann - und kann ne ganze Menge. Was ich zumindest auf den ersten Blick erhaschen konnte.

 

Was also will ich hier? Notidee: ich dachte mir, ich fange mal wieder das Kochen (haha, oder Essen) an und schreibe darüber. Eigene und fremde Rezepte, zu empfehlende Lokalitäten... ihr wisst schon, sowas eben.

 

Mal sehen, ob ich das ganze nicht in spätestens drei Monaten wieder einstampfe ;-)

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